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Informationsveranstaltung zum Thema "Flüchtlingssituation im Landkreis Gifhorn"

Landkreis Gifhorn: Bis März kommen noch einmal mehr als 1000 Flüchtlinge

(rtm) Die Flüchtlingskrise im Kreis Gifhorn dürfte sich weiter verschärfen. Das lässt sich aus den Zahlen zu erwartender Asylbewerber herauslesen, die Landrat Dr. Andreas Ebel am Mittwochabend bei einer Diskussionsveranstaltung des CDU-Kreisverbandes in Müden/Flettmar-Bahnhof nannte. 1060 Personen habe der Landkreis zurzeit untergebracht – die rund 800 in der Notunterkunft Lessien nicht mitgezählt –, und bis März habe der Landkreis eine Restquote von 1000 bis 1100 zu erfüllen, so Ebel. Möglicherweise kämen nochmal so viele. „Wir sind weiterhin fieberhaft auf der Suche nach Lösungen.“ Etwa was Unterkünfte angehe. Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann erläuterte den rund 60 Zuhörern rechtliche Grundlagen und forderte in der EU Solidarität. Landtagsabgeordneter Horst Schiesgeries trug vor, was über das Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz hinaus passieren müsse. Dazu zählt er unter anderem konsequentes Abschieben. 384 Asylbewerber im Kreis seien ausreisepflichtig. Viel diskutiertes Thema war die Sicherheit. „Natürlich haben wir Stress auf dem Camp“, berichtete Sandro Pietrantoni vom DRK vom Alltag in der Notunterkunft Lessien. Doch dank Deeskalationsstruktur und Camp-Ordnung mit 13 Verhaltensregeln „haben wir es sehr gut im Griff“. Das bestätigten Polizeichef Michael Feistel und Polizeisprecher Lothar Michels. Michels: „Sicherlich gibt es Delikte.“ Konflikte und Streit seien bei so großen Menschengruppen auf engstem Raum normal. Aber: „Wir haben definitiv keine Auffälligkeiten.“

Quelle: Aller-Zeitung


 

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