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AZ-Artikel 23.01.19: Lena Düpont kandidiert für die Europawahl

Aus Leidenschaft: Lena Düpont kandidiert für die Europawahl
CDU-Kandidatin aus Gifhorn hat gute Chancen ins Parlament einzuziehen
 
Gifhorn. Sie brennt für Europa, schon seit ihrer Schulzeit. Und Lena Düpont (32) hat auf Listenplatz 3 gute Chancen, als Gifhornerin für die CDU nach der Wahl am 26. Mai in das Europaparlament einzuziehen. Mit einer Menge Europa-Erfahrung im Gepäck, sowohl aus politischer Sicht als auch aus ihrer Erfahrung als Europareferentin des Deutschen Reiseverbands.

Die Europäische Union, das ist für Lena Düpont weniger die Debatte um ein genormtes Kännchen für Olivenöl auf allen Restauranttischen als vielmehr das An-einem-Strang-Ziehen bei Themen, die vor Ländergrenzen nicht Halt machen: „Landwirtschaft, Umweltschutz, innere und äußere Sicherheit.“

Was sie will? „Stärker kommunizieren, welche Vorteile wir von der Europäischen Union haben. Die EU hat uns mehr als 70 Jahre Frieden, Freiheit und Wohlstand gebracht.“

Außerdem Reisefreiheit. Eine gemeinsame Währung. Und, nicht zu vergessen, mit 500 Millionen Bewohnern einen ernst zu nehmenden Gesprächspartner für Weltmächte wie Russland, China oder die USA, auch was Handelsabkommen angeht.

Und auch in Gifhorn werden die Vorteile der EU sichtbar, darauf weist die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Ingrid Pahlmann hin: „Fördergelder sind in den Bau der Stadthalle geflossen, Schul-Austauschprojekte werden von der EU finanziert.“

Lena Düpont ist überzeugt, dass es sich lohnt, sich für ein einiges, freies Europa einzusetzen. Und sie ist überzeugt, dass dieser Einsatz nötig ist. „Die Union befindet sich in einer politischen Krise, es steht viel auf dem Spiel.“ Nicht weniger als die Zukunft, davon ist die studierte Politikwissenschaftlerin und Publizistin überzeugt, für die es um die Kernfrage geht: „In welchem Europa wollen wir leben?“ Sei es für sie selbstverständlich, grenzenlos reisen zu können durch ein Europa, in dem die Menschen- und Grundrechte gelten, wünsche sie sich, „dass auch meine Tochter in einem freien, einigen Europa aufwächst“.

Damit das so ist, trommeln sie und die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Ingrid Pahlmann für eine hohe Wahlbeteiligung.

Ingrid Pahlmann: „Der Brexit ist gerade ein gutes Beispiel, dass nichts besser wird, wenn man sich einer Wahl verweigert“ – dort hatte sich mancher Brite nach dem Ausgang des Referendums geärgert, nicht zur Wahl gegangen zu sein.

Quelle: Aller-Zeitung vom 23.01.2019
Text: Christina Rudert


 

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